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Leimholzbinder

Der Leimholzbinder ist die Variante zum Holzbinder da er statisch besonders tragefest und biegefest ist. Leimbinder werden industriell gefertigt. Für Leimbinder wird grundsätzlich nur Massivholz verarbeitet und dies auch nur von einer Holzart. Natürlich kann der Leimbinder auch mehrere Holzarten enthalten, doch dies zeugt von einer schlechten Qualität. In der Regel werden für die Verarbeitung von Holzbindern Fichten-, Lärchen-, Kiefer- und Tannenhölzer verarbeitet. Der Leimholzbinder besteht aus Leimholz die in der Fachsprache auch Brettschichtholz genannt wird. Um große Dachkonstruktionen mit Breiten von 10, 20 oder mehr Metern zu tragen werden im Leimholzbau Leimholzbindereingesetzt.

Leimholzbinder sind im spezialisierten Holzhandel zu bekommen. Bestimmte Stärken, Lägen sowie größere Formate werden auf Wunsch extra angefertigt. Desweiteren gibt es auch Holzbinder in Satteldachform sogenannte Satteldachbinder. Für das geneigte Dach zählen diese Holzbinder in Satteldachform zu den wirtschaftlichsten Konstruktionen. Sie werden überwiegend im Hallenbau und im Wohnbau eingesetzt und der Binderabstand liegt zwischen 1,00 bis 1,25 Metern. Wenn mit erhöhter Schneelast zu rechnen ist kann der Bindeabstand aber auch verringert werden. Um einen größeren Bindeabstand zu erreichen können mehrere nebeneinander liegende Binder montiert werden. Für einen normalen Bindeabstand ist ein geringer Lattenquerschnitt sowie die Montage einer Unterdecke ohne eine zusätzliche Unterkonstruktion erlaubt. Dies hat den Vorteil einer flexiblen Grundrissgestaltung, den einer stützenfreien Terrasse sowie einer freien Spannweite im Hallenbau.

 

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